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Ein Abend mit Standards und Neuheiten, die manchmal vor (erst) einhundert Jahren entstanden und doch frisch interpretiert werden. Denn Barbara Barth ist keine sentimentale Traditional-Sängerin aus der Jazz-Oldie-Szene, sondern eine höchst zeitgemäße Virtuosin, Dozentin und Programmmacherin etwa beim PENG-Festival in Essen.

Das Ellington-Programm mit ihrem Trio ist für die Vokalistin und ihre Mitspieler eine inzwischen über ein Jahrzehnt währende interpretierende Beschäftigung mit einer der wichtigsten Traditionslinien des Jazz. Den nannte Duke Ellington „Black American Music“ – und mit seinen Melodien und Big Band-Arrangements war er die prägende Person des Swing.

Viele von uns lieben die Originalaufnahmen des Duke und seiner Zeitgenossen (hörbar oft bei Götz Alsmann auf WDR 3 am Samstagmittag), manche wissen um das Verbot des auf Deutschlands Tanzparketts beliebten Swing (menschen- und musikverachtend als „Negermusik“ bezeichnet) durch die Nazis. Heute verorten wir diese Jazz-Linie eher bei der Volksfestunterhaltung und strohhuttragenden Marching-Groups, keinesfalls aber bei saalfüllenden Tanzabenden, wie in den Clubs der 1920er Jahre im Stil von „Babylon Berlin“ oder des New Yorker „Cotton Club“.

Sängerin Barbara Barth, Pianist Gero Körner und Bassist Casper van Meel haben auf der Basis von Standards ihr musikalisches Jazz-Handwerk gelernt und ihren jeweils eigenen Stil entwickelt. Dabei begegneten sie auch den von 1914 bis 1974 entstandenen Stücken des Washingtoner Jungen und New Yorker Stars Edward Kenedy Ellington (1899 – 1974), der wegen seiner Umgangsformen seit der Kindheit „Duke“ genannt wurde. Daraus entwickelte sich Zuneigung und eine eigenständige Aneignung der Musik des Duke. Das beginnt mit der Musikinterpretation und manifestiert sich schließlich in der sparsamen Besetzung, die einem der größten Big Band-Leader auf den ersten Blick nicht angemessen scheint.

Und doch sind die Publikums- und Pressereaktionen auf das Programm und daraus entstandene Tonträger mehr als positiv. So wurde das 2022 erschienene Album „Things Ain’t What They Used To Be“ wurden Barth, Körner und van Meel für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Und das JazzPodium schrieb dazu: „Diese Musik ist traditionell und zugleich zeitgemäß“, was nrwjazz.net bestätigt: Das Trio habe „nicht gecovert, sondern mit einem eigenen Sound neu interpretiert“.

Die so möglichen Neubegegnungen mit Klassikern der American Black Music und ihre Vitalisierung sind Kennzeichen für die Vielfalt des internationalen Jazz. Die deutsch-niederländischen Gruppe ist ein gutes Beispiel dafür, da sie unerfahrene Jazz-Hörer ebenso begeistern kann wie die weis(s)en Fußwipper.

Kurz zusammengefasst:

Barbara Barth Trio
Barbara Barth (Vocals)
Gero Körner (Piano)
Caspar van Meel (Kontrabass)

Mittwoch, den 03.02.2027
20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)
Event-Location Restaurant Abrahams
Rheda-Wiedenbrück

Foto: Nadine Targiel

Tickets

Folgende Preise gelten derzeit:

– Einzelkarte Stehplatz 27 €
– Einzelkarte Sitzplatz 31 €
– Abonnement Stehplatz 115 Euro (also 23 € pro Abend)
– Abonnement Sitzplatz 135 Euro (also 27 € pro Abend)

Bitte beachten: Das Abonnement gilt für die jeweilige Saison. Es muß für die fünf Konzerte der Saison 2026/27 neu und direkt bei der Flora Westfalica vor Ort erworben werden. Abonnements sind nicht online zu erwerben oder zu verlängern.

Ermäßigungen

Für Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis sowie für Sozialpass-Inhaber gibt es eine Ermäßigung von 50% auf die Karten im Abonnement und Karten im Einzelverkauf.

Unser Jazz-Club bietet ermäßigten Eintritt für junge Besucher:

Musikfreunde unter 28 Jahren erhalten an der Abendkasse ab 19 Uhr Eintrittskarten zum Preis von zehn Euro.

Ticketverkaufswege

Vorverkaufsstelle Nr. 1: Flora Westfalica
Wir arbeiten eng mit der Flora Westfalica zusammen. In deren Geschäftsstelle am Rathausplatz 8-10 in Rheda-Wiedenbrück alle Veranstaltungstickets und Abonnements zu den hier genannten Verkaufspreisen verkauft werden. Telefonisch erreichen Sie die Geschäftsstelle unter der Rufnummer 05242/930110.
Der von uns genannte Verkaufspreis für die Karten gilt auch im Ticketshop der Flora im Internet.
Abonnements können nur vor Ort bei der Flora Westfalica erworben werden.

Im Internet weltweit

Der reguläre Vorverkauf der Einzelkonzertkarten beginnt offiziell am Dienstag, den 16. Juni 2026.

Karten sind im Internet auch über verschiedene Anbieter weltweit zu erwerben. Der bekannteste Anbieter ist die eventim-Gruppe. Allerdings sind dann die über den genannten Verkaufspreis hinausgehenden Gebühren der Verkaufssysteme sehr unterschiedlich.

Einlass in der Regel ab 18.00 Uhr, gleichzeitig Bewirtung durch das Team des Abrahams mit Speisen und Getränken bis Konzertbeginn, dann durchgehend bis nach dem Konzert Bewirtung mit Getränken

Unseren Flyer »Saison 2025/2026« herunterladen:

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